Armut und Kindheit: Ein regionaler, nationaler und by Christoph Butterwegge, Karin Holm, Barbara Imholz, Michael

By Christoph Butterwegge, Karin Holm, Barbara Imholz, Michael Klundt, Caren Michels, Uwe Schulz, Gisela Wuttke, Margherita Zander, Matthias Zeng

In diesem Band werden Ursachen und Erscheinungsformen von Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland, auf dem Land und in der Stadt sowie in der sog. Ersten und Dritten Welt miteinander verglichen. Im Rahmen einer „dualen Armutsforschung“, die sowohl gesellschaftliche Strukturen und subjektive (Kinder-) Perspektiven einfängt als auch der (infantilisierten) Armutsstruktur auf den Grund geht, entwickeln die ForscherInnen bildungs-, familien-, sozial- und entwicklungspolitische Gegenstrategien sowie Konzepte für Soziale Arbeit und Sozialpädagogik.

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S. , Die neue Unübersichtlichkeit, Frankfurt am Main 1989, S. 189 Vgl. Alfred Schütz/Thomas Luckmann, Strukturen der Lebenswelt, Bd. I, Frankfurt am Main 1979, S. 27 46 Armut - Datenlage und Forschungsansätze Luckmann, Harold Garfinkel und Erving Goffman ist die Lebenswelt gleichbedeutend mit dem Alltag bzw. unbewussten, nicht mehr hinterfragten Regeln, die das Alltagshandeln und -wissen steuern und darüber soziale Praxis herstellen. Eine dritte, als praxeologisch zu bezeichnende Perspektive des Lebensweltbegriffs hat die Sozialarbeit/-pädagogik in Anlehnung an Pierre Bourdieu entwickelt.

65 Die subjektivistische Forschungspraxis konzentriert sich auf die Primärerfahrung sozialer Akteure und verabsolutiert sie. Von Bedeutung ist all das, was an alltäglicher Erkenntnis stattfindet. Hierzu gehören praktisch erlebte Handlungen und Interaktionen sowie die damit einhergehenden Ideen, Erwartungen, das Wissen 60 61 62 63 64 65 V gl. , Frankfurt am Main 1981 V gl. , Eine intelligente Kunst. , Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, Frankfurt am Main 1987 V gl.

System und Lebenswelt analysiert Habermas mit Hilfe unterschiedlicher Rationalitätsbegriffe - Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung. Diesen zwei Rationalitäts- bzw. Rationalisierungstypen ordnet er unterschiedliche Formen sozialen Handelns zu: das zweckrationale (teleologische, normative, dramaturgische) und das kommunikative Handeln. Habermas spricht von "kommunikativen Handlungen, wenn die Handlungspläne der beteiligten Akteure nicht über egozentrische Erfolgskalküle, sondern über Akte der Verständigung koordiniert werden.

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