Angeborene Anomalien Lichtdermatosen · Pflanƶengifte by Karl Steiner (auth.), J. Barnewitƶ, F. Bering, S. Jessner,

By Karl Steiner (auth.), J. Barnewitƶ, F. Bering, S. Jessner, W. Lutƶ, K. Steiner, K. Touton, K. Ullmann (eds.)

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Mikroökonomik — frisch gezapft!: Knappe Ressourcen am Kneipentisch

Erfahrungen zeigen, dass Menschen vom Vorurteil, bei der Mikroökonomik handele es sich um ein wenig relevantes Fach, sehr schnell abrücken, wenn sie verstehen, dass sie selbst ständig ökonomische Entscheidungen treffen. Der Alltag ist damit der ideale Anknüpfungspunkt für Erläuterungen ökonomischer Zusammenhänge.

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IV. Vererbung und Anlage als Grundlagen ffir Entwicklungsstorungen der Haut. Krankheit und Fehlbildung. 1m Zusammenhange mit del' Besprechung des Einflusses von Krankheiten auf clie embryonale Haut wurde bereits kurz die Bedeutung des Faktors "Keimschadigung" fur die Entstehung von Anomalien gestreift. Es konnte nun den Anschein erwecken, als ob die Feststellung einer Keimschadigung bereits ausreichte, um eine gegebene Anomalie als Entwicklungsstorung und nicht als Krankheit aufzufassen. Dies wurde abel' einen Widerspruch gegen die im Beginne dieses Abschnittes gegebene Definition einer Hautfehlbildung als Differenzierungsstorung bedeuten; denn es gibt zwar sicherlich keine Feklbildung der Haut okne Keimsckadigung, andererseits aber gibt es ebenso gewiB Keimschadigungen, die nicht zu Fehlbildungen fuhren, d.

In diesen Fallen kommt es zu Hautkrankkeiten auf konstitutioneller Grundlage bzw. zur Bildung von Dispositionen fur bestimmte Hautkrankheiten. Die klarsten Beispiele solcher Hautkrankheiten stellen wah rend des ~'etal­ lebens sich ausbildende Erkrankungen dar (z. B. Erythrodermia congenitalis ichtyosiformis, Epidermolysis hereditaria bullosa). In diesen Fallen mussen ja. abgesehen von den relativ wenigen Ausnahmen, in denen sicher ex ogene Ursachen zur Entwicklung von Krankheiten gefuhrt haben (z.

B. sowohl bei der Entstehung der Cutis gyrata wie auch bei jener von angeborenen Hautdefekten wirksam. Hierbei stellt die Cutis gyrata eine Gewebsfehlbildung dar, der angeborene Hautdefekt eine Anomalie. Man darf daher keinesfalls nur fiir eine bestimmte Gruppe aller angeborenen Anomalien endogene Ursachen annehmen; aus diesem Grunde ist auch eine atiologische Trennung verschiedener Hautanomalien auf diese Weise unmoglich. Doch lassen sich gewebliche Fehlbildungen von anderen Anomalien der Haut trotzdem in atiologischer Hinsicht unterscheiden.

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